Die Region

Arberland

So heißt die Region an der Grenze zwischen Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald und Böhmerwald. Dazu zählen auch bekannte Urlaubsorte wie Bayerisch Eisenstein, Zwiesel, Bodenmais, Bischofsmais, Gotteszell und viele mehr. Wandern, Radlen, Bootfahren, Angeln, unzählige Aktivitäten laden den Urlauber in die Region ein. Entdecken Sie das ARBERLAND.

Nationalpark Bayerischer Wald

Ein Urwald für unsere Kinder und Kindeskinder

Der erste deutsche Nationalpark wurde am 7. Oktober 1970 eingeweiht.

Nationalparke in Deutschland haben zum Ziel, in einem überwiegenden Teil ihres Gebiets den möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik zu gewährleisten.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist auf Grund seiner konsequenten Umsetzung des Prinzips „Natur Natur sein lassen“ vom Europarat (Europadiplom) und der IUCN (The World Conservation Union) international als Nationalpark der Kat. II anerkannt. Gemäß den internationalen Naturschutz-Qualitätsstandards sind auf mindestens 75% der Fläche die prioritären Managementziele, die auf eine unbeeinflusste Entwicklung der Natur abzielen, zu gewährleisten.

Der Nationalpark Bayerischer Wald schützt eine für Mitteleuropa charakteristische, weitgehend bewaldete Mittelgebirgslandschaft mit ihren natürlichen und naturnahen Ökosystemen als nationales Naturerbe für jetzige und künftige Generationen. Das Wirken der natürlichen Umweltkräfte und die ungestörte Dynamik der Lebensgemeinschaften werden dabei vornehmlich gewährleistet. So entwickeln sich die Wälder des Nationalparks auf der weit überwiegenden Fläche ohne lenkende Eingriffe des Menschen langfristig wieder zu Naturwäldern. Naturereignisse wie Windwurf und Schneebruch sind zusammen mit Insekten- und Pilzbefall wesentliche Faktoren einer natürlichen Waldentwicklung.

Bayerischer Wald, Böhmerwald, Šumava, – so lauten wechselnde Namen für ein und dasselbe uralte Gebirge in der Mitte Europas, je nach kulturellem, geographischem oder historischem Bezug. Als mächtiges Bollwerk aus den harten Urgesteinen Gneis und Granit trennt es Bayern von Böhmen und das Einzugsgebiet der Donau von dem der Moldau. Auf seinem Hauptkamm verlaufen Staats- und Sprachgrenze zwischen Deutschland und Tschechien, wie auch die Grenze zwischen den zwei Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava.

Das Landschaftsrelief mit seinen abgerundeten, langgezogenen Bergkuppen, den eher sanft ansteigenden Hängen, plateauartigen Hochflächen und muldenartigen Tälern zeugt von erdgeschichtlich langer Verwitterung und von der Feinmodellierung durch die Eiszeiten

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